Ein Mailänder Student antwortet auf Telegram-Anzeige für 'Assistant Payment Processor, Heimarbeit, 2.500 EUR/Monat, ohne Erfahrung'. Nach kurzem Text-Interview wird er eingestellt und unterschreibt PDF-Vertrag für 'Logistics Italy Srl', die im Handelsregister nicht existiert.
In drei Wochen empfängt er vier Überweisungen über 18.700 EUR. Er leitet 80 Prozent an bulgarische und georgische IBAN weiter, 20 Prozent als 'Provision'. Bei der vierten Überweisung markiert die Bank das Konto. Der Student wird wegen Geldwäsche untersucht.
Mythos analysierte: Firma existiert in keinem Register, Empfänger-IBANs im Europol-bekannten Mule-Cluster, Vertrag mit Piratenvorlage. Dossier half Staatsanwaltschaft, den Studenten von Verdächtigem zu Opfer mit verminderter Bewusstheit umzuklassifizieren.