Anlagebetrug und Trading-Betrug: Geld zurückholen
Was jetzt zu tun ist — Schritt für Schritt
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STOPP — keine weiteren Zahlungen leisten
Wenn man Ihnen sagt, Sie müssten zuerst «Gebühren», «Steuern», eine «Versicherung» oder eine «Verifizierung» bezahlen, um Ihre Auszahlung freizuschalten, ist das immer ein zweiter Betrug. Der hohe Kontostand, den Sie auf der Plattform sehen, ist fiktiv: Es sind nur Zahlen auf einem Bildschirm, kein echtes Guthaben. Überweisen Sie nichts mehr, egal wie überzeugend die Begründung klingt.
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Kontakt abbrechen und keinen Fernzugriff gewähren
Brechen Sie jeden Kontakt zum «Broker», «Berater» oder «Account-Manager» ab. Installieren Sie keine Software und gewähren Sie niemandem Fernzugriff auf Ihr Gerät (AnyDesk, TeamViewer, Quick Assist). Mit Fernzugriff können Täter Ihr E-Banking sehen, Überweisungen auslösen und Konten eröffnen. Beenden Sie laufende Fernzugriff-Sitzungen sofort.
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Prüfen, ob der Anbieter bei der FINMA bewilligt ist
Seriöse Finanzdienstleister in der Schweiz benötigen eine Bewilligung der FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht). Prüfen Sie, ob die Plattform bewilligt ist und ob sie auf der FINMA-Warnliste der nicht bewilligten Anbieter steht. Fehlt eine Bewilligung oder steht der Name auf der Warnliste, ist das ein starkes Indiz für Anlagebetrug.
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Alle Beweise sichern, bevor sie verschwinden
Sichern Sie alles, solange Sie noch Zugriff haben: Screenshots der Trading-Plattform und des angezeigten Kontostands, Chatverläufe (WhatsApp, Telegram), E-Mails, Überweisungsbelege, Krypto-Adressen und Transaktions-IDs sowie die genauen URLs der Website. Mythos prüft Plattform, Website und Krypto-Adresse forensisch und berechnet zu jeder Beweisdatei einen SHA-256-Hash — so bleibt die Beweiskette nachprüfbar.
Plattform, Website und Krypto-Adresse kostenlos prüfen - 5
Bank kontaktieren bei kürzlichen Überweisungen
Haben Sie in den letzten Stunden oder Tagen per Banküberweisung oder Karte gezahlt, rufen Sie sofort Ihre Bank an — nutzen Sie die Telefonnummer auf Ihrer Bankkarte oder im offiziellen E-Banking. Bitten Sie um einen Rückruf/Recall der Überweisung und um eine Sperrung weiterer Zahlungen. Bei Zahlungen über ein Krypto-Onramp informieren Sie auch die betreffende Plattform.
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Dossier erstellen und Strafanzeige erstatten
Lassen Sie Mythos aus den gesicherten Beweisen ein forensisches Dossier erstellen und erstatten Sie Strafanzeige bei der Kantonspolizei. In vielen Kantonen können Sie die Anzeige online über Suisse ePolice einreichen. Anlagebetrug erfüllt in der Regel den Tatbestand des Betrugs nach Art. 146 StGB. Das Dossier mit SHA-256-Signatur und öffentlicher Prüfseite legen Sie der Anzeige als technische Beilage bei.
Dossier erstellen
Prüfen Sie die Trading-Plattform, bevor Sie zahlen
Mythos analysiert Website, Domain und Krypto-Adresse und erstellt ein forensisches Dossier mit SHA-256-Signatur und öffentlicher Prüfseite. Ersteinschätzung kostenlos.
Häufige Fragen
Ich sehe ein grosses Guthaben auf der Plattform — kann ich es auszahlen?
Nein. Der angezeigte Kontostand ist fiktiv und dient nur dazu, Sie zu weiteren Einzahlungen zu bewegen. Sobald Sie eine Auszahlung verlangen, kommen Forderungen nach «Gebühren», «Steuern» oder einer «Verifizierungszahlung», um die Auszahlung freizuschalten. Das ist immer ein zweiter Betrug: Es gibt kein echtes Guthaben, und jede weitere Zahlung ist verloren. Zahlen Sie nichts und sichern Sie stattdessen die Beweise.
Wie prüfe ich, ob ein Anbieter bewilligt ist?
Finanzdienstleister in der Schweiz brauchen eine Bewilligung der FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht). Prüfen Sie, ob der Anbieter über eine FINMA-Bewilligung verfügt und ob sein Name auf der FINMA-Warnliste der nicht bewilligten Unternehmen erscheint. Fehlt die Bewilligung oder steht der Anbieter auf der Warnliste, sollten Sie keine Zahlungen leisten. Mythos prüft zusätzlich Website, Domain-Alter und Krypto-Adressen, um das Bild zu vervollständigen.
Man verspricht mir, mein verlorenes Geld gegen Vorauszahlung zurückzuholen
Das ist mit grosser Wahrscheinlichkeit ein zweiter Betrug (Recovery-Betrug). Nach dem ersten Verlust werden Opfer oft erneut kontaktiert — angeblich von einer «Recovery-Firma», einer «Behörde» oder einem «Anwalt» — mit dem Versprechen, das Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Seriöse Stellen verlangen keine Vorauszahlung für eine garantierte Rückholung. Zahlen Sie nichts, gewähren Sie keinen Fernzugriff und melden Sie auch diesen Kontakt.
Ich habe Fernzugriff gewährt — was jetzt?
Trennen Sie das Gerät sofort vom Internet und beenden Sie die Fernzugriff-Sitzung. Deinstallieren Sie die Software (AnyDesk, TeamViewer, Quick Assist). Ändern Sie von einem sauberen Gerät aus die Passwörter für E-Banking, E-Mail und wichtige Konten und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentisierung. Rufen Sie Ihre Bank über die Nummer auf der Karte an, lassen Sie verdächtige Transaktionen prüfen und gegebenenfalls Karten und Zugänge sperren.
Brauche ich einen Anwalt?
Für die Strafanzeige bei der Kantonspolizei brauchen Sie keinen Anwalt — Sie können das Dossier selbst beilegen. Geht es um Zivilforderungen, eine Schadensersatzklage oder eine komplexe grenzüberschreitende Konstellation, ist anwaltliche Beratung sinnvoll: Das forensische Dossier liefert dabei die technische Grundlage. Ein technisches Gutachten ersetzt keine Rechtsberatung.
Was kostet das Dossier?
Die Ersteinschätzung (Triage) mit Mythos ist kostenlos, dazu sind drei Demo-Dossiers gratis. Für unbegrenzte Dossiers gibt es das Pro-Abonnement zu CHF 29 pro Monat oder CHF 290 pro Jahr. Wenn Sie ein von Hand signiertes und attestiertes Gutachten benötigen, gibt es die Expert Review zu CHF 490 (einmalig). LegalAudit ist ein Dienst der Exatoshi AG, 6900 Paradiso (CHE-266.634.159).
Ihr Dossier zum Anlagebetrug — in wenigen Minuten
Öffnen Sie Mythos, beschreiben Sie den Fall und laden Sie Ihre Beweise hoch. Das forensische Dossier ist bereit zum Herunterladen und Prüfen.
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